WHO: Ohne freiwillige Auffrischungsimpfungen geht nichts mehr

Um am öffentlichen Leben teilnehmen zu können, müssen regelmäßige Auffrischungsimpfungen gegen Corona nachgewiesen werden. Die Vorgabe stammt von der WHO. Wer eine Gastronomie, einen Klub, ein Kino, ein Theater, ein Konzert, ein Volksfest, eine Messe oder eine Bank, einen Einzelhandels- und Lebensmittelladen betreten möchte, kann das nur noch mit dem Nachweis, dass der letzte Corona-Booster nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Gleiches gilt für Sport- oder Firmenveranstaltungen, für Vereine, bei Onlinebuchungen, zum Betreten eines Flughafens oder Bahnhofs, des Arbeitsplatzes, von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen, für Behörden und auf Ämtern, also um staatliche Sozialleistungen zu erhalten oder für die Teilnahme bei politischen Wahlen und Volksbegehren sowie für Grenzübertritte in der Europäischen Union und in zahlreichen weiteren, meist westlichen Ländern.

Die WHO drängte die internationale Gemeinschaft zu diesem Schritt, weil sämtliche Maßnahmen, das Corona-Virus auszulöschen, wirkungslos blieben. Da die Menschheit noch auf unbestimmte Zeit mit seit den 1960er-Jahren bekannten Corona-Viren und Mutationen leben muss, sei maximaler Druck für regelmäßige Boosterimpfungen nötig, um den »Sumpf trocken zu legen«, so Tedros Adhanom Ghebreyesus an die Regierungen der Welt. Ausnahmen von der Nachweispflicht im öffentlichen, analogen und virtuellen Raum können nur gemacht werden, wenn es sich um den Zutritt oder Zugriff auf Privatbesitz, etwa von Flugzeugen, Jachten, Aktien oder sonstigem Vermögen handelt. Ghebreyesus betonte dabei die Freiwilligkeit, um sich mit halbjährlichen Boostern in den Dienst der Weltgesundheit zu stellen, da man in einer freien und demokratischen Gesellschaft niemanden mit einer generellen Pflicht zu regelmäßigen Auffrischungsimpfungen zwingen will.