Nutzpflanzen für alle: über den erfolgreichen Feldzug einer Idee

Hinweis: Es handelt sich hierbei bedauerlicherweise noch um eine echte Falschmeldung!

Die Rückbesinnung auf eine kostenlose Grundversorgung der Menschen durch Mutter Erde wächst und gedeiht. Weltweit. ... (Wörter: 397)

Die Rückbesinnung auf eine kostenlose Grundversorgung der Menschen durch Mutter Erde wächst und gedeiht. Weltweit.
Nehmen, was die Natur verschenkt. Eigentlich ein ganz natürlicher Vorgang. Da dieser Vorgang zwar natürlich, aber keineswegs gewollt und selbstverständlich ist, kultivieren Städte und Gemeinden öffentliche Grünflächen immer häufiger mit Nutzpflanzen oder errichten Brunnen. So sollen sich Bürger versorgen können, ohne dafür bezahlen zu müssen.
Sinn und Zweck
Mit dem immer beliebter werdenden Trend soll aber nicht nur die Grundversorgung gewährleistet werden. Auch möchte man eine gesündere Ernährung und ein Bewusstsein für die Natur fördern. Außerdem liegt ungenutzter Gemeinschaftsgrund nicht länger brach oder wird für weniger sinnvolle Projekte und Zierpflanzen verschwendet. Mit der Kultivierung und Renaturierung öffentlicher Plätze durch den Anbau von Lebensmitteln und Heilpflanzen erhalten Bürger auch ein Stück mehr Unabhängigkeit.
Dabei wird der Anbau von Nutzpflanzen mit Bedarfsplänen bestmöglich an die jeweiligen regionalen Bedingungen angepasst und orientiert sich, den Umständen entsprechend, an der natürlichen Umgebung. Auf den Einsatz von Gentechnik wird allerdings verzichtet.
Die Pflege und Ernte der Anlage übernimmt die öffentliche Verwaltung in Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen und Schulen, die den Lehrplan entsprechend anpassen. So wird auch Kindern und Jugendlichen frühzeitig ein Bewusstsein für die Natur und eine gesunde Ernährung vermittelt. Schüler mögen die Projekte, können sie das Klassenzimmer doch gegen Praxis im Freien tauschen.
Nur für den Eigenbedarf
Die kultivierten Gemeinschaftsflächen werden in den meisten Fällen in Bereiche für Nahrungs- und Genussmittel sowie für Heilpflanzen unterteilt und gekennzeichnet. Die Erträge werden in unterschiedlich großen und kleinen Behältern an Ort und Stelle gesammelt. Für den eigenen Gebrauch darf man dann zugreifen und sich mit Äpfeln, Maiskolben, Kokosnüssen, sonstigen Früchten oder auch mit Quellwasser und frischen Kräutern, je nach Vegetation, eindecken. Ein gewerbliches Ernten oder übermäßiges Bedienen ist aber verboten und Ernteüberschüsse werden in der Regel an andere Gemeinden verteilt, an Gewerbetreibende verkauft oder für sonstige Zwecke verarbeitet. Weggeschmissen wird jedenfalls nichts.
Wer in naher Zukunft also in einem Park oder an einem Grünstreifen vorbeikommt und Kisten oder Behälter mit Gemüse, Obst oder einen Brunnen entdeckt, braucht keine Scheu zu haben.
Das Konzept ging ursprünglich aus einem internationalen Wettbewerb kreativer Ideen zur Beseitigung des weltweiten Hungers hervor. In einem Pilotprojekt mehrerer Partnerstädte und Gemeinden mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen wurden erste Erfahrungen gesammelt und ausgetauscht. Die Idee hat in kurzer Zeit rasch an Beliebtheit gewonnen und wächst seitdem schneller als die Pflanzen selbst.
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