Lauterbach: Schutzanzüge für alle

Der deutsche Gesundheitsökonom, Pharmalobbyist und Pandemiepapst Karl Lauterbach ist in der Corona-Krise dauerpräsent. In Medien und Talkshows machte der SPD-Mann nun einmal mehr auf sich aufmerksam, da die Durchimpfung der Deutschen und Europäer zum Schutz vor dem Virus zuletzt ins Stocken geraten ist.

 

Wie Lauterbach dem regierungsnahen Redaktionsnetzwerk Deutschland vor Kurzem mitteilte und auch auf seinem Twitter-Kanal mehrfach schrieb »ist die vierte Corona-Welle bereits in vollem Anmarsch«. Wenn aber die von der Regierung geforderte Durchimpfung von mindestens 99 Prozent der Bevölkerung in Deutschland noch immer nicht erreicht ist, müssten unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung ergriffen werden, um »eine Katastrophe« zu verhindern und ZeroCovid zu erreichen, so Lauterbach. Es sei deshalb »unerlässlich, Schutzanzüge für die gesamte Bevölkerung zu bestellen und jedem Bürger so schnell wie möglich ein Corona-Schutzanzug-Angebot zu unterbreiten«. Nur so sei für jeden auch ein 99 prozentiger Schutz vor der neuesten Corona-Varianate, dem Auslöser der vierten Welle möglich, da selbst die bis vor wenigen Monaten noch als Erlösung gefeierte Corona-Impfung doch keinen vollständigen Schutz vor einer Infektion und neuen Virus-Mutationen bietet.

 

Unterstützung für die Forderung nach Ganzkörperanzügen bekommt Lauterbach quer durch die Parteien, etwa vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der von einer »wunderbaren Idee« sprach, oder der Parteispitze der Grünen, der Linken sowie der FDP. Gesundheitsminister Jens Spahn lässt eine Bestellung bereits prüfen. Man würde dabei auch in enger Absprache mit dem Sozialministerium stehen, da die Anzüge in der kalten Jahreszeit ja auch den Obdachlosen einen zusätzlichen Wärmeschutz bieten, so das Ministerium auf Nachfrage.