Genickbruch: MbS fiel blöd vom Thron

Er war jung, noch nicht sehr lange an der Macht, gefürchtet und in die eine oder andere politisch motivierte Schandtat verwickelt. Der faktisch regierende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, kurz MbS, stürzte so unglücklich von seinem Thron, dass er sich beim Aufprall auf dem harten Boden seines neuen Regierungspalastes das Genick brach. Der Autokrat war sofort Tod. Sein Leichnam soll nun umgehend auf Coronaviren getestet werden.

Zahlreiche Regierungschefs aus dem politischen Westen, etwa aus den USA, aus Deutschland, Israel, Großbritannien, Brasilien, Frankreich oder der Türkei, aber auch aus Russland und China, teilten umgehend ihre tiefe Anteilnahme für den gesamten Hofstaat und die hinterbliebenen Ehefrauen mit. Der Unfall sei ein großer Verlust, nicht nur für die westliche Wertegemeinschaft, sondern auch für die internationale Gemeinschaft. Trotz der Tragödie stehe man aber weiterhin in tiefer Verbundenheit bedingungslos an der Seite Riads und des Volkes. Um die Stabilität im Wüstenstaat nicht zu gefährden, wird die NATO ihre Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien nun noch weiter intensivieren, so Generalsekretär Jens Stoltenberg aus dem NATO-Hauptquartier in Brüssel.

Das Staatsgebilde des Clans der Saud steht nun vorerst ohne Herrscher da. In Riad und im ganzen Land kam es nach dem Unglück zu Demonstrationen, während das Duell um die Nachfolge von MbS im Hintergrund bereits auf Hochtouren läuft.