Die NATO löst sich auf

Hinweis: Es handelt sich hierbei bedauerlicherweise noch um eine echte Falschmeldung!

Der Warschauer Pakt ist längst Geschichte. Um neue Blöcke zu verhindern, schafft sich auch dessen einstiger Gegenpart ab. … (Wörter: 412)

Der Warschauer Pakt ist längst Geschichte. Um neue Blöcke zu verhindern, schafft sich auch dessen einstiger Gegenpart ab.
Grund für die Auflösung des transatlantischen Bündnisses, einem Relikt des Kalten Krieges, war keine militärische Niederlage, vielmehr die unvorhersehbare Gefahr durch neue Blöcke, eine neue bipolare Welt. Ausschlaggebend war die Androhung globalen Widerstands.
Entweder … oder
Ganz freiwillig und über Nacht kam der Auflösungsbeschluss der Transatlantiker also gewiss nicht zustande. Den imperialen Bestrebungen der »North Atlantic Treaty Organization« (NATO) sollte etwas entgegengesetzt werden, sofern sich der Militärpakt nicht endlich – rund ein viertel Jahrhundert ist seit der Auflösung des Warschauer Pakts vergangen – ihre fehlende Daseinsberechtigung anerkennt und sich konsequenterweise friedlich in die Geschichtsbücher verabschiedet.
Konkret wurde die Gründung eines internationalen Gegenstücks, treibende Kräfte waren Russland, China und Iran, sowie weitere Nationen, etwa Indien, Südafrika, Kuba, Venezuela, Ecuador, Bolivien oder auch Serbien, zu einer Allianz für eine ausgeglichene Weltordnung in die Wege geleitet. Einen entsprechenden Beschluss kündigten die Regierungsvertreter nach einem gemeinsamen Treffen an, sollte die NATO weiterhin auf ihr Fortbestehen beharren und ohne internationale Legitimation handeln.
Alle Macht der UNO
Einzig die Vereinten Nationen (UN), eine Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten schloss sich der Forderung an, sei berechtigt, weltweit in Krisen und Konflikte einzugreifen, um diese zu beenden und für die Wahrung des Völkerrechts zu sorgen. Die NATO hätte in der
Vergangenheit zu oft ungestraft völkerrechtswidrige Kriege geführt und sich mit sogenannten Stay-Behind-Strukturen sogar an Terroranschlägen gegen Zivilbevölkerungen beteiligt.
War die NATO zu Zeiten des Kalten Krieges noch ein Defensivbündnis zur kollektiven Selbstverteidigung, so hat sich die Organisation nach Auflösung der Sowjetunion neu definiert, immer weiter expandiert und unter US-Führung meist unverblümt als Werkzeug imperialer Bestrebungen gedient.
Besser später als zu spät
Nach mehreren Treffen von Vertretern der NATO-Mitgliedsländer kündigte der Generalsekretär nun die Auflösung der Militärorganisation an. Zuvor hatten die Türkei, Griechenland, Portugal und auch Island angekündigt, die NATO zu verlassen und womöglich dem neuen Bündnis beitreten zu wollen. Die USA, Großbritannien, Frankreich oder auch Deutschland sprachen sich stattdessen für die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Verteidigungsarmee aus.
Durch den NATO-Auflösungsbeschluss werden die Vereinten Nationen in ihrer Rolle als Hüter des Völkerrechts gestärkt. Auch strebt eine deutliche Mehrheit der UN-Mitgliedsländer eine UN-Reform zur Errichtung von flexiblen Eingreiftruppen, der Abschaffung des Sicherheitsrates und für mehr globale Verpflichtung der Staaten gegenüber der Weltorganisation an.
Die Auflösung der NATO wurde weltweit überwiegend positiv aufgenommen und als Schritt zum Weltfrieden gefeiert. Nicht mehr benötigte Einrichtungen der Organisation sollen künftig für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt werden.
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